Handover
Eine aktive Verbindung von einer Zelle zur nächsten übergeben, während sich die Nutzerin bewegt — der ganze Sinn der Mobiltelefonie.
Das Telefon misst laufend die Signalstärke benachbarter Zellen und meldet sie ans Netz, das die Entscheidung trifft. Bei einem harten Handover wird die alte Verbindung getrennt, bevor die neue steht — das gibt eine kurze Lücke. Bei einem weichen Handover ist das Telefon während des Übergangs mit beiden gleichzeitig verbunden.
Die Kunst besteht darin, nicht zu früh oder zu oft zu wechseln. Steht man genau zwischen zwei gleich starken Zellen, kann das Telefon anfangen, zwischen ihnen hin- und herzuspringen — Ping-Pong genannt —, was Akku und Kapazität kostet. Deshalb wird Hysterese eingesetzt: Die neue Zelle muss spürbar besser sein, nicht nur marginal.