Handscanner
Der Handscanner, den man selbst über die Seite zog – billig, launisch und nur so ruhig wie die eigene Hand.
Bevor der Flachbettscanner erschwinglich wurde, gab es den Handscanner: ein rund zehn Zentimeter breites Gerät, das man die Seite hinunterzog, während eine Walze die Bewegung maß. Logitechs ScanMan und Musteks Modelle verkauften sich Ende der 1980er und Anfang der 1990er gut. Der Haken saß im Handgelenk – zog man ungleichmäßig, wurde das Bild wellig, und eine A4-Seite brauchte oft zwei Durchgänge, die die Software zusammenfügen musste.
Billige Flachbettscanner machten den Handscanner bald überflüssig. Die Idee lebt trotzdem im Barcode-Lesestift und in modernen kabellosen Dokumentenstiften weiter, wo die Bewegung der Anwenderin oder des Anwenders nach wie vor die Abtastung antreibt.