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Fuzzing

Sicherheit Svenska → Aktualisiert: 2026-09-09

Eine Testtechnik, die ein Programm mit riesigen Mengen zufälliger, fehlerhafter oder unerwarteter Eingaben füttert, um Abstürze, Speicherfehler und Sicherheitslücken zu finden. Der Rechner sucht automatisch nach Bugs, indem er versucht, das Programm auf Wegen zu "brechen", auf die kein Mensch käme.

Mechanik: Ein Fuzzer erzeugt massenhaft Eingabevarianten und führt das Programm immer wieder aus, auf der Suche nach Abstürzen, Hängern oder erkannten Speicherfehlern (idealerweise mit Sanitizern wie AddressSanitizer, die subtile Speicherbugs aufspüren). Moderne Fuzzer sind coverage-guided (AFL, libFuzzer): Sie messen, welche Codepfade jede Eingabe erreicht, und mutieren gezielt, um neue Zweige zu erschließen → deutlich effektiver als reiner Zufall. Einsatzgebiet: Schwachstellen in Code finden, der nicht vertrauenswürdige Eingaben parst (Dateiformate, Netzwerkprotokolle, Bibliotheken) — genau dort, wo Speicherfehler und Injections zu Hause sind. Damit wurden bereits Tausende ernsthafte Bugs in großen Projekten aufgedeckt; Google betreibt mit OSS-Fuzz kontinuierliches Fuzzing gegen kritischen Open-Source-Code. Teil moderner sicherer Entwicklung neben SAST/DAST. Besonders wirkungsvoll bei C/C++ und anderem speicherunsicherem Code. Eng verwandt mit SAST/DAST und Security Champion.

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