fsxNet
Ein heutiges „Othernet“, das die Protokolle des FidoNet zwischen Mailboxen über das Internet laufen lässt – 2015 vom Neuseeländer Paul Hayton gegründet.
fsxNet nutzt dieselbe Technik wie das FidoNet – Nodelist, Netmail, Echomail –, aber mit eigener Zone (21) und ohne die Bürokratie und die jahrzehntealten internen Grabenkämpfe des FidoNet. Die Knoten sind Hobby-Mailboxen, erreichbar per Telnet oder SSH, und die Post wandert per binkp über TCP statt über nächtliche Modemanrufe.
Das Netz wurde zum Sammelpunkt der kleinen, aber hartnäckigen BBS-Wiederbelebung rund um Software wie Mystic und Synchronet. Eine Knotennummer bekommt nur, wer tatsächlich eine Mailbox betreibt, was alle aussiebt, die bloß zuschauen wollten. Die Einstiegshürde gehört zum Reiz, und wer sie überwunden hat, bleibt meist.