Friðrik Skúlason
Isländischer Programmierer hinter dem Antivirenprogramm F-Prot und Mitautor des ersten branchenweiten Benennungsschemas für Viren.
Skúlason schrieb 1989 F-Prot und baute darum die Firma FRISK Software International auf. Das Programm wurde zu einem der wichtigsten Virenscanner der DOS-Ära und lebte jahrelang als an andere Hersteller lizenzierte Engine weiter; das Antivirengeschäft ging 2012 an Commtouch. Zu seinen Mitarbeitern zählte Vesselin Bontchev.
1991 entwarf er gemeinsam mit Bontchev und Alan Solomon die CARO-Namenskonvention – den Versuch, Hersteller dazu zu bringen, dasselbe Virus auch gleich zu nennen. Das gelang teilweise, was in dieser Branche schon als Erfolg gilt. Außerhalb der Sicherheitswelt ist er für Íslendingabók bekannt, die Genealogiedatenbank, die nahezu alle Isländer erfasst und zusammen mit deCODE genetics entstand.