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Font Awesome

Web Svenska → Aktualisiert: 2026-09-09

Icons als Schriftart geschmuggelt, damit sie sich mit gewöhnlichem CSS einfärben und skalieren lassen.

Dave Gandy veröffentlichte es 2012, ursprünglich als Ergänzung zu Bootstrap, und der Trick war elegant: jedes Icon als Glyphe in eine Webfont packen, und es erbt font-size, color und text-shadow gratis, bleibt auf Retina-Displays scharf und kostet keine zusätzliche Bildanfrage. Zu einer Zeit, als die SVG-Unterstützung noch lückenhaft war, löste das ein echtes Problem.

Die Nachteile zeigten sich später: Icon-Fonts besetzen Unicodes Private-Use-Bereich, verhalten sich bei Screenreadern falsch und blockieren das Rendering, bis die Schrift geladen ist. Version 5 (2017) fügte deshalb eine SVG-basierte Variante hinzu und teilte die Bibliothek in eine kostenlose und eine bezahlte Stufe. Die meisten neuen Projekte greifen inzwischen zu Inline-SVG oder einer Komponentenbibliothek, aber das Klassenpräfix fa- hält sich hartnäckig in einer erstaunlichen Zahl von Codebasen.

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