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FM-Kodierung

Hardware Svenska → Aktualisiert: 2026-10-05

Der erste Aufzeichnungscode für Disketten — einfach, robust und verschwenderisch, denn jeder zweite Flussübergang war nichts als ein Takt.

FM (Frequenzmodulation) war der Code auf IBMs erster 8-Zoll-Diskette von 1971 und wurde als Einfachdichte vermarktet. Jede Bitzelle beginnt mit einem obligatorischen Taktübergang; eine Eins fügt zusätzlich einen Datenübergang in der Zellenmitte ein, eine Null lässt sie leer. Der Takt macht das Signal selbstsynchronisierend — der Lesekopf muss die Zellgrenzen nie erraten.

Der Preis ist die halbe Bandbreite. Da jede Zelle einen Taktübergang kostet, ob sie Daten trägt oder nicht, geht die Hälfte des Mediums für reine Taktgabe drauf. MFM löste genau das, indem es die meisten Takte strich und damit die Kapazität verdoppelte — woraufhin FM ab etwa 1980 aus neuen Konstruktionen verschwand.

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