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Emulator

Programmierung Svenska → Aktualisiert: 2026-09-09

Ein Programm, das die Hardware eines anderen Computers so genau nachahmt, dass die Originalprogramme keinen Unterschied bemerken.

Die einfache Form interpretiert Befehl für Befehl — langsam, aber leicht korrekt umzusetzen. Schnellere Emulatoren übersetzen stattdessen Befehlsblöcke zur Laufzeit in den eigenen Code der Host-Maschine — dynamische Rekompilierung, im Kern dieselbe Idee wie bei einem JIT-Compiler. Die eigentliche Schwierigkeit liegt selten im Prozessor, sondern in der Peripherie: einen Grafikchip so genau nachzubilden, dass alte Spiele richtig aussehen, bedeutet auch dessen Eigenheiten und Bugs zu reproduzieren.

Einsatzgebiete reichen weit über Retro-Gaming hinaus. Erhaltungsinstitutionen betreiben Emulatoren, damit alte Software überhaupt noch geöffnet werden kann, Entwickler testen Mobile-Apps darin, und Großunternehmen lassen Mainframe-Code auf gewöhnlichen Servern laufen. Rechtlich ist der Emulator selbst zulässig — US-Gerichte stellten das um das Jahr 2000 in den Verfahren gegen Connectix und Bleem klar —, während das Kopieren der Firmware von Spielen und Maschinen es nicht ist.

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