Emacs
Ein vollständig erweiterbarer Editor — im Kern ein Lisp-Interpreter, der zufällig auch Text anzeigt. GNU Emacs (Richard Stallman, 1985) ist die dominierende Variante.
„Ein gutes Betriebssystem, dem nur ein guter Editor fehlt." Alles — von der Syntaxhervorhebung über einen Mail-Client bis zu Tetris — ist in Emacs Lisp geschrieben und zur Laufzeit veränderbar. Beliebte Distributionen: Doom Emacs, Spacemacs, Vanilla plus use-package.
Heute ist org-mode (Planung, Dokumentation, Literate Programming) seine besondere Stärke. Dazu LSP-Unterstützung, Magit (das berühmt beste Git-Interface) und Tree-Sitter-Integration. Konkurrenz: Neovim, VS Code. Die Verbreitung ist gesunken, der Kult lebt weiter.