dtcreate
Mehr Info
- Inhaber
- The Open Group
- Jahr
- Typ
- Desktop-Werkzeug
- Lizenz
- LGPL (seit 2012)
Das „Create Action“ der CDE: ein Formular, mit dem Normalsterbliche einen Befehl in ein Symbol verwandeln konnten, ohne die Syntax der Aktionsdatenbank zu lernen.
Alles, was sich in der CDE doppelklicken ließ, war eine Aktion in einer .dt-Datei – und deren Syntax schrieb niemand aus dem Kopf. dtcreate war der offizielle Umweg: ein Motif-Fenster mit Feldern für Namen, Symbol, auszuführenden Befehl und Hilfetext, dazu ein Menü für den Fenstertyp. Ob grafisches Programm, sich selbst schließendes Terminal oder Terminal, das offen bleibt, entschied darüber, ob man von der Ausgabe überhaupt etwas zu sehen bekam. „Find Set“ durchsuchte vorhandene Symbole, „Edit Icon“ öffnete dticon.
Beim Speichern schrieb das Werkzeug zwei Dinge: eine .dt-Datei in ~/.dt/types mit der eigentlichen Definition und eine leere ausführbare Datei mit dem Namen der Aktion im Home-Verzeichnis, die dtfile mit dem gewählten Symbol anzeigte. Diese Datei ließ sich ins Frontpanel oder in ein Unterpanel ziehen und war dann ein Desktop-Objekt wie jedes eingebaute. Im erweiterten Bereich konnte man der Aktion außerdem Datentypen zuordnen, sodass Dateien mit passendem Namensmuster sie als „Öffnen“ erhielten. Einziger Schönheitsfehler: Die Aktion blieb unsichtbar, bis man „Reload Actions“ wählte oder sich neu anmeldete.