DAP
Dieselbe Idee wie LSP, nur für die Fehlersuche. Der Editor spricht ein generisches Protokoll mit einem Adapter, der wiederum den eigentlichen Debugger steuert.
Ohne DAP müsste jeder Editor eigene Unterstützung für jeden Debugger bauen, mit unterschiedlichen Kommandos für Breakpoints, Einzelschritte, Stackframes und Variableninspektion. Mit DAP genügt eine Schnittstelle: Der Adapter übersetzt zu gdb, lldb, delve für Go, debugpy für Python oder was auch immer gerade gebraucht wird. Die Kommunikation läuft als JSON über einen Stream, genau wie bei LSP. Die Verbreitung ist spürbar geringer als bei LSP — Debugging hat mehr Plattformabhängigkeiten, die Adapter brauchen mehr Konfiguration pro Projekt, und viele Entwickler begnügen sich mit Print-Anweisungen. In Neovim heißt der Client nvim-dap, in Emacs dape oder dap-mode.