Computer Fraud and Abuse Act (CFAA)
Das US-Bundesgesetz gegen Hacking von 1986 — geschrieben für eine Welt der Großrechner und bis heute im Einsatz, von Würmern bis zu heruntergeladenen Fachartikeln.
Das Gesetz stellt den Zugriff auf einen Computer „ohne Autorisierung“ oder unter „Überschreitung der Zugriffsberechtigung“ unter Strafe — Formulierungen, die es nie sauber definiert hat. Die erste Verurteilung traf 1990 Robert Tappan Morris nach dem Morris-Wurm.
Zum politischen Problem wurde die Unschärfe 2012, als die Staatsanwaltschaft Aaron Swartz in dreizehn Punkten anklagte, weil er über das MIT-Netz massenhaft JSTOR-Artikel heruntergeladen hatte. Nach seinem Tod 2013 wurde „Aaron's Law“ eingebracht, um die Vorschrift einzugrenzen; verabschiedet wurde sie nie. Auch die Verurteilung von Andrew Auernheimer wegen des Auslesens öffentlich erreichbarer AT&T-E-Mail-Adressen stützte sich auf den CFAA. Erst 2021 setzte der Supreme Court im Fall Van Buren v. United States der Auslegung von „exceeds authorized access“ Grenzen.