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Chip-RAM

Hardware Svenska → Aktualisiert: 2026-10-03

Der Teil des Amiga-Speichers, den die Custom-Chips erreichen konnten — und der deshalb immer als Erster knapp wurde.

Grafik, Audio, Diskettendaten, Copper-Listen und alles, was der Blitter anfasste, musste im Chip-RAM liegen, weil Agnus es per DMA holte. Die CPU teilte sich den Bus mit den Chips und musste warten, sobald diese die Zyklen beanspruchten. Fast-RAM war das Gegenstück: nur für die CPU, ohne Konflikte und damit schneller. Über die Speicherbausteine selbst sagt der Name nichts aus.

Der A500 hatte 512 KB Chip-RAM, ein ECS-Agnus konnte 1 MB adressieren, die AGA-Maschinen 2 MB. Die beliebte Trapdoor-Erweiterung für den A500 war keines von beiden — sogenanntes Slow-RAM, das am Chip-Bus hing, aber außerhalb der DMA-Reichweite lag. Programme, die Chip-RAM brauchten, verweigerten deshalb manchmal den Start mit „Out of chip memory“, obwohl noch megabyteweise Speicher frei war — eine Meldung, die jeder Amiga-Besitzer zu deuten lernte.

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