Charles Rackoff
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- Institution
- University of Toronto
- Bekannt für
- Zero-Knowledge, Luby–Rackoff, IND-CCA2
- Auszeichnungen
- Gödel-Preis 1993
Der dritte Name auf dem Paper, das Zero-Knowledge-Beweise erfand, und der Mann, der herausfand, wie wenige Feistel-Runden man wirklich braucht.
1985 veröffentlichten Goldwasser, Micali und Rackoff „The Knowledge Complexity of Interactive Proof Systems“ und definierten damit sowohl interaktive Beweissysteme als auch Zero-Knowledge. Dafür gab es 1993 den Gödel-Preis. Goldwasser und Micali bekamen später den Turing Award; Rackoff wird meist als „und Rackoff“ zitiert.
Zwei weitere Ergebnisse von ihm benutzen Kryptographen täglich, ohne unbedingt ihre Herkunft zu kennen. Luby und Rackoff zeigten 1988, dass drei Runden eines aus Pseudozufallsfunktionen gebauten Feistel-Netzwerks eine Pseudozufallspermutation ergeben, vier Runden eine starke. Mit Daniel Simon definierte er 1991 adaptive Chosen-Ciphertext-Angriffe, heute als IND-CCA2 bekannt – die Hürde, die jedes moderne Verschlüsselungsverfahren nehmen muss.