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Kompaktkassette (Datenspeicher)

Hardware Svenska → Aktualisiert: 2026-10-05

Philips' Kompaktkassette von 1963, in den 1970er- und 80er-Jahren als billiges Speichermedium für Heimcomputer zweckentfremdet, die sich kein Diskettenlaufwerk leisten konnten.

Die Kompaktkassette wurde 1963 von Philips für Diktiergeräte und Musik entworfen — nicht für Daten. Doch ihre Allgegenwart und ihr Taschengeldpreis machten sie zum naheliegenden Speichermedium für frühe Heimcomputer. Programme wurden in Audiotöne umgewandelt (siehe Kansas-City-Standard) und auf denselben Rekordern gespeichert, mit denen man sonst Mixtapes aufnahm.

Ein Spiel zu laden bedeutete zwei Minuten kreischendes FSK und die Hoffnung, dass der Azimut des Bandkopfs richtig justiert war. ZX Spectrum, Commodore 64 mit seiner digitalen Datasette und unzählige andere wurden so ausgeliefert, bis Disketten billig wurden.

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