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Blip Festival

Svenska → Aktualisiert: 2026-10-05

Das New Yorker Chiptune-Festival, das Musik von Game Boys und alten Heimcomputern aus Forenthreads in volle Clubs geholt hat.

Die erste Ausgabe fand im Dezember 2006 statt, veranstaltet vom Label und Kollektiv 8bitpeoples gemeinsam mit dem Kunstraum The Tank. Vier Abende lang spielten Künstler von mehreren Kontinenten auf Game Boys mit LSDj und Nanoloop, auf NES-Konsolen, Commodore 64 und Amigas, meist vor pixeligen Lichtshows. Das Festival kehrte bis 2012 jedes Jahr zurück und bekam Ableger unter anderem in Tokio und Australien.

Der Dokumentarfilm Reformat the Planet (2008) entstand bei diesem ersten Festival und war für viele der Einstieg in Chiptune als Szene statt als bloße Spielemusik. Er zeigte auch, dass das Genre ein Publikum jenseits der Demopartys hat: Leute, die nie von einem Tracker gehört hatten, aber gern dazu tanzten.

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