Black Chamber
Spitzname des amerikanischen Chiffrierbüros, das Herbert Yardley in den 1920er-Jahren leitete und das 1929 geschlossen wurde.
„The Black Chamber“ war der Spitzname des amerikanischen Chiffrierbüros, das Herbert Yardley ab 1917 aufbaute. In den 1920er-Jahren las es japanische diplomatische Codes mit – erfolgreich, aber kaum geheim. 1929 wurde es geschlossen, als Außenminister Henry Stimson befand, dass sich „Gentlemen nicht gegenseitig die Post lesen“.
Zwei Jahre später veröffentlichte Yardley The American Black Chamber, einen detaillierten Bericht über die Arbeit. Das Buch lenkte die Aufmerksamkeit auf das Büro und machte es bekannter, als es im Betrieb je gewesen war.