256-Byte-Intro
Eine Intro, deren gesamter Programmcode in 256 Byte passt — eine der härtesten Größenklassen der Demoszene.
Ein 256-Byte-Intro presst ein komplettes audiovisuelles Programm — Code, Grafik, manchmal Musik — in 256 Byte, weniger als dieser Absatz. Es ist eine feste Compo-Kategorie auf Demopartys neben den 64k- und 4k-Intros, aber deutlich brutaler: Jede Instruktion zählt, und die Coder stützen sich auf ROM-Routinen der Plattform, Hardware-Eigenheiten und mathematische Tricks, um Plasma oder Tunnel aus so gut wie nichts zu zaubern.
Auf MS-DOS machte das .COM-Format die 256-Byte-Klasse bekannt; das moderne Gegenstück läuft im Browser oder direkt auf blanker Hardware. Sizecoding in seiner extremsten Form.